Art Basel Hong Kong // Tehching Hsieh

Courtesy Art Basel

Die Art Basel Hong Kong ist längst vorbei, trotzdem existieren die Erinnerungen und es kristallisieren sich langsam die Eindrücke, die bleiben werden und solche, die schnell vergessen sind. Das Gefühl zwischen den Massen an den Besuchertagen, die sich durch die einzelnen Galeriestände zwängen ist schnell vergangen.

Etwas Besonderes waren vor allem die Veranstaltungen, die zwar im Rahmen der Messe, aber doch von unabhängigen Institutionen stattfanden. Dazu gehört der Talk mit dem Performance Künstler Tehching Hsieh im Hong Kong Art Center. Durch Langzeitperformances wie der One Year Performance, in der er sich ein ganzes Jahr jede Stunde fotografieren ließ, wurde er bekannt und inspirierte viele Bewunderer wie Marina Abramovic. Noch heute sucht diese Radikalität seinesgleichen.

Courtesy Hugo Glendinning

Auch Tehching Hsiehs Präsenz auf der Bühne des Kinosaals und seine resoluten Antworten in der Talk-Runde bekräftigten den Eindruck, den man durch seine Arbeiten bekommt. Wollte er auf eine Frage nicht antworten, behauptete er einfach, sie nicht verstanden zu haben – weder auf Chinesisch noch auf Englisch. Um mehr über seine Werke zu erfahren, kann man den Taiwanesischen Pavillon der Biennale in Venedig besuchen. In mehreren Räumen werden seine Arbeiten nach Jahren präsentiert. Dabei spielen auch die Jahre, in denen er sich zwang, nichts zu kreieren, eine große Rolle. Weitere Informationen dazu hier.

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